26.06.2017

Rezension: Love & Revenge 1: Zirkel der Verbannung


Titel: Love & Revenge 1: Zirkel der Verbannung
Autor/in: Annie J. Dean 
Format: E-Book
Seitenanzahl: 404 Seiten 
Verlag: Dark Diamonds 


Planet Isis ist das Tor zur einer besseren Welt. Die kargen Erdbedingungen hinter sich lassend, führen seine Bewohner dort ein voll automatisiertes Luxusleben. Aber ihr durch Maschinen angereicherter Alltag hat seine Schattenseiten, denn was sie auch tun, der »Circle« weiß es – und übernimmt spätestens ab dem Erwachsenenalter die Kontrolle. Danina steht kurz vor ihrem 21. Geburtstag und damit kurz davor, ihre Entscheidungsfreiheit zu verlieren. Alles, was ihr bleibt, ist ein letztes Mal tanzen zu gehen – und dafür gibt es keinen besseren Ort als den Club der »Wilds«, der Opposition des »Circles«. Was erst nur als kleiner Akt jugendlicher Rebellion erschien, nimmt plötzlich ganz andere Ausmaße an. Denn Danina begegnet dort ausgerechnet Rave Hawkins, dem Frontman der »Wilds«…​

 Das Cover hatte direkt meine Aufmerksamkeit auf sich gelenkt und daher war mir direkt klar: Ich muss es unbedingt lesen.

Der flüssige und bildliche Schreibstil der Autorin hat mir den Einstieg in das Buch sehr leicht fallen lassen. 

Die Geschichte spielt auf einem anderen Planeten und war für mich direkt spannend und interessant. Keine Sorge, es ist nicht übertrieben dargestellt oder beschrieben, sondern es ist nur faszinierend und wirklich interessant. Nicht abgedreht oder total übertrieben - man merkt kaum einen Unterschied zu unserem Planeten.

Die Menschen leben dort in verschiedenen Circles. Die Idee mit dem Circle und das die Entscheidungsfreiheit mit 21 vollständig erlischt war für mich eine erfrischende neue Idee die für mich auch absolut gekonnt umgesetzt wurde. Sehr spannend finde ich auch, dass wenn man sich als "nicht wertvoll" entpupt für den Circle auf die Erde zurück verbannt wird. Was für eine grandiose Idee.

Wir erfahren die Story aus zwei Perspektiven (Dan's und Raven's) und zwar aus der Ich-Form. Ich konnte dadurch richtig mitfühlen, leiden und alles hautnah miterleben - zumindest hatte ich während der gesamten Lesezeit diesen Eindruck und war in dieser außergewöhnlichen Welt mit den merkwürdigen Regelungen total versunken.

Die Charaktere gefielen mir wahnsinnig gut, denn Dan konnte mich mit ihren liebenswürdigen Charakter gleich gefangen nehmen. Sie liebt ihre Freiheit, aber hat auch einen großen Familiensinn. 

Raven ist auf den ersten Blick etwas grober und kantiger und evtl. sogar etwas einschüchtern, aber man merkt schnell das er auch nett sein kann. Er zeigt eine Mischung aus nett und böse und ist für mich erst ein kleines Rätsel gewesen.

Ich fand die Wendungen, Ereignisse und den Ablauf der Story sehr rund und logisch auch die Spannung kam auf keinen Fall zu kurz und war für mich von Anfang an vorhanden. 
Eine spannend und fesselnde Dystopie wie ich sie liebe. Eine neue frische Grundidee mit liebenswürdigen Charakteren konnten mich in eine neue Welt ziehen und mich das Umfeld in der Realität vergessen lassen. Ein Reihenauftakt der es in sich hat und sicher noch sehr überraschen wird. 



25.06.2017

Das Wort zum Sonntag: Lieblingsfilme


Ihr möchtet bei der Linkparty mit machen? Dann schaut oben bei "Das Wort zum Sonntag" nach, da wird alles erklärt.

Thema: Meine drei Lieblingsfilme
Das nächste Thema am 02.07.2017 lautet: Urlaub - Deutschland vs. Ausland? 

Mich für drei Filme zu entscheiden ist wirklich sehr schwierig... aber ich habe mir diese "Aufgabe" ja selber gestellt. 

Dann versuch ich es mal, aber ich weiß, ich werde am Ende mit meiner Auswahl nicht zufrieden sein, weil es einfach zu viele gute Filme gibt.

- Dirty Dancing 
Ich liebe die Story und die Handlungen, einfach ein Film zum träumen. 

- Herr der Ringe 
Ich liebe die Landschaften, die Schauspieler und die einzigartige Story die dahinter steckt.

- The Passangers
Der Film konnte mich direkt fesseln und ich fand die Grundidee einfach erfrischend anders. 

Und dann gibt es noch andere Filme die ich immer wieder anschauen könnte:
Jede menge Disneyfilme, Safe Haven, Stolz und Vorurteil, Twilight und eine ganze Menge Horrorfilme. :)   
Wie schaut das bei euch aus?


Verlinkt euren dazugehörigen Post unten bei "Add your Link", denn ich bin wahnsinnig gespannt auf eure Meinung/Posts.


24.06.2017

Autoreninterview: Hawa Mansaray

Hawa Mansaray

Wann hast du gemerkt, dass du Autorin werden möchtest?
Wenn es nach mir ginge, wäre ich nie Autorin geworden. Meine Geschichten sind ein Teil von mir, ein Stück von meinem Herzen. Sie für die ganze Welt zugänglich zu machen und zuzulasen, dass sie kritisiert oder gar zerrissen werden, ist der Horror für mich. Deshalb durften nur meine Schwestern und einige wenige Freunde meine Geschichten lesen. Sie waren es letztendlich, die unbedingt wollten, dass ich veröffentliche und ich bin ihnen heute noch dankbar, mir die Kraft gegeben zu haben, diesen Schritt zu gehen.

Wie bist du auf die Idee zu deinem aktuellen Buch „Malakhim -  Engelserwachen“ gekommen?
Ich war damals 16 und sehr angetan von dem Dreiteiler „Gefallene Engel“. Dieser Film gab mir den Anstoß, eine eigene Engelsgeschichte niederzuschreiben. Zu dem Zeitpunkt beschäftigten mich andere Themen ebenfalls, deshalb kombinierte ich sie alle miteinander. So entstand nach und nach mein Debüt „Malakhim – Engelserwachen“.

Wie entstand der Titel: Malakhim -  Engelserwachen? 
Anfänglich sollte mein Buch nur „Engelserwachen“ heißen, aber da es so viele Bücher mit dem Anfangswort „Engels-“ gibt, suchte ich nach einen Titel, der hervorsticht.  Schließlich stieß ich auf den Begriff „Malakhim“, der aus dem Hebräischen kommt und hauptsächlich in der hebräischen Bibel zu finden ist. Malakhim bedeutet sinngemäß (und passenderweise) „Engel“.

Bekommen deine Charaktere „einfach so“ ihre Namen oder steckt da eine Bedeutung hinter?
Meistens steckt keine Bedeutung dahinter. Wichtig ist mir nur, dass die Namen zu den Charakteren und ihrer Nationalität passen. Namen, die viel zu lang sind und sich wie Zungenbrecher aussprechen, vermeide ich.

Wo Schreibst du am liebsten?
Ich habe keinen festen Platz zum Schreiben. Mal schreibe ich im Wohnzimmer, dann in einem Cafe oder, wenn die Sonne scheint, im Park. Ich höre dabei oft Musik, denn sie kurbelt meine Muse an und treibt mich zu Höchstleistungen an.

Was sind deine persönlichen Schreibrituale?
Wie oben bereits erwähnt, benötige ich Musik, um richtig in Fahrt zu kommen.
Nachts kann ich am besten schreiben, am besten mit einer Tasse Kakao neben mir.


Welchen Tipp kannst du all denen geben, die gerne ein Buch veröffentlichen würden?
Habt Geduld und überstürzt nichts. Alles kommt mit der Zeit. 

Hast du ein persönliches Motto?
Wenn jemand sagt: „Das geht nicht!“, denke daran, das sind seine Grenzen, nicht deine.

Wie sieht für dich der perfekte Tag aus?
Für mich ist jeder Tag ein perfekter Tag, selbst, wenn er mal nicht so läuft, wie ich es gern will. Ich versuche den Tag immer mit einem Lächeln zu beginnen und ihn mit einem doppelten Lächeln zu beenden.

Erdbeereis oder Haselnusseis? 
Erdbeereis! Bei Haselnuss kriege ich das Würgen.

Liebesfilm oder lieber Actionfilm? 
Am besten eine Mischung aus beidem.

Gewitter oder Hagelsturm? 
Gewitter all the way! Hagelstürme machen mir Angst, Gewitter beruhigen mich.

Pandabär oder Koalabär? 
Weder noch. Wie wäre es stattdessen mit einem Löwen? ;-D

Orange oder Grün? 
Grün! Denn Grün repräsentiert die Natur.


... wenn du plötzlich Flügel hättest und davon fliegen könntest?
Ich müsste erst einmal lernen, diese Flügel zu steuern, und ich glaube nicht, dass ich die Geduld dafür hätte. Außerdem bin ich kein „Luftmensch“. Ich liebe das Gefühl, fest am Boden stehen.

... wenn du im Lotto gewinnen würdest?
Ich würde ein Drittel für wohltätige Zwecke spenden, meinen Eltern ein schönes Haus kaufen und mit meinem Mann aufs Land ziehen. I like it simple :-)

… wenn du plötzlich Gedanken lesen könntest?
Das wäre der absolute Horror. Denn das, was Leute sagen, aber in Wirklichkeit denken, sind zwei Paar Schuhe. Ich würde ungern hören wollen, was mein Gegenüber wirklich von mir hält. Einerseits wäre das natürlich verlockend, aber nach einer Weile würde mich das ziemlich unglücklich machen. Es gibt einen guten Grund, warum Mutter Natur unsere Gedanken nur für uns selbst zugänglich gemacht hat – und das soll bitte auch so bleiben.

... wenn du eine Wunderlampe findest und der Flaschengeist dir drei Wünsche erfüllt?
Eine schwierige Frage...
Spontan würde ich mir wünschen, dass es 
1.kein Leid mehr auf Erden gibt und 
2. dass jeder Mensch gleich viel Geld besitzt und 
3. jeder glücklich ist mit dem, was er hat. Aber ich glaube, es gibt einen Grund, warum die Welt so ist, wie sie ist und dass all diese Gräueltaten aus einem ganz bestimmten Grund geschehen. Womöglich würde ich mir auch nur wünschen mega reich zu sein und eine eigene Insel mit unzähligen Dienern zu haben. Wer weiß...;-D


Aktuelles Buch der Autorin

23.06.2017

Fact Friday


Was ist der FactFriday?



Jeden Freitag findet diese Aktion statt. Hierbei nennt ihr zum jeweiligen Thema eure Fakten rund um eure Person. Diese Aktion soll helfen, damit ihr mich etwas besser kennenlernen könnt und mehr über meine Person erfahrt. (Falls ihr das überhaupt möchtet). 


Jeder darf teilnehmen! Ihr müsst nur zum jeweiligen Thema eure Fakten nennen!


Thema: Jahreszeiten
Thema am 23.06.17: Bücher

- ich kann es nicht leiden, wenn es über 30 Grad sind

- ich liebe den Frühling und den Herbst

- ich mag, wenn Schnee fällt 

- Ich liebe den Sommer nur, wenn ich im Urlaub bin 

- ich gehe gerne zu jeder Jahreszeit spazieren

- ich finde 25 Grad perfekt 

- Im Winter schaue ich mir am Abend die Weihnachtsdekoration anderer Menschen an

- Zum Winter gehört einfach das Weihnachtsfest

- Sommer bedeutet: Grillzeit 

- Sommer bedeutet für mich: längere helle Tage und somit hab ich immer mehr Power

- Im Sommer wird viel Eis gemampft ;)


Und was sind eure Fakts zu diesem Thema?




22.06.2017

Rezension: Der Tag, an dem wir dich vergaßen




Titel:
 Der Tag, an dem wir dich vergaßen 
Autor/in: Diane Chamberlain 
Format: Print / E-Book
Seitenanzahl: 400 Seiten
Verlag:  HarperCollins

 Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie diesen Ort gemieden – zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren. Als Riley ihr Elternhaus ausräumt findet sie eine Schachtel mit alten Zeitungsartikeln und macht eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch? Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens …
 Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, weil die Autorin einen sehr angenehmen und lockeren Schreibstil hat. Ich war direkt gefesselt und neugierig auf die Geschichte und konnte das Buch kaum aus den Händen legen. 

Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt und die Kapitelnamen erläutern aus welcher Sicht erzählt wird. Die Erzählungen von Riley selbst sind in aus der "Ich-Pespektive" und gefiel mir wahnsinnig gut, denn so konnte ich mich komplett in sie hinein versetzen und zusammen mit ihr das Gefühlschaos erleben. 

Die Hauptcharaktere sind sehr realistisch und authentisch und gefielen mir dadurch sehr gut. Ich konnte vor allem zu Riley eine Bindung aufbauen, aber auch die anderen Personen haben alle ihren eigenen Ecken und Kanten erhalten. 

Die Geschichte ist sehr emotional und geheimnisvoll und fällt wohl in die Sparte "Familientragödie - Familiengeheimnis". 

Es gab öfters mal Zeitsprünge, aber das wurde gekonnt umgesetzt, denn die Jahresangaben wurden immer direkt angegeben, so das man überhaupt nicht durcheinander kommen konnte. Perfekt umgesetzt!

Das Buch ist wirklich sehr emotional und die Geheimnisse haben mir fast den Boden unter den Füßen weggezogen, denn es war überraschend und dramatisch, aber da müsst ihr euch euer eigenes Bild von machen. 

Es hat mich sehr tief berührt und zum Nachdenken angeregt. 

Ein Buch was einen zu Tränen rührt und auf jeden Fall den Taschentuch-Alarm auslösen lässt. Emotionsgeladener Schreibstil trifft auf ein großes Familiengeheimnis. 




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