09.02.2017

Rezension: Das Herz des Grafen




Titel: Das Herz des Grafen#
Autor/in: Tanja Penninger
Seitenanzahl: 372 Seiten
Verlag: Dark Diamonds 



Noch immer kann Lisbetta sich nicht von dem geheimnisvollen Grafen lösen, der so nah und gleichzeitig unerreichbar für sie zu sein scheint. Zu schön ist sein Lachen, das sie in letzter Zeit immer häufiger hervorzubringen vermag. Gemeinsam mit ihm erforscht sie die Ruinen in der Nähe des Anwesens und erfährt mehr über die magische Legende der verstorbenen Grafenfamilie. Nur ihre Herrin Marjan kann ihr dieses Glück einfach nicht gönnen und das obwohl sie ihr Herz längst an einen anderen Mann verloren hat. Doch als dieses und andere Lügengebäude allmählich zusammenbrechen, beginnt sich eine neue Welt zu öffnen, die nicht nur das Schicksal des Grafen, sondern auch das von Lisbetta für immer verändert…
Der Einstieg in das Buch ist mir auch im zweiten Teil sehr leicht gefallen, denn der Schreibstil der Autorin ist wieder locker und flüssig.

Die Geschichte entwickelt sich diesmal doch recht schnell, was im ersten Teil zu langsam war, ging im zweiten Teil teilweise zu schnell, denn leider gibt es ganz schöne Zeitsprünge, die für mich teilweise schon recht verwirrend waren.  Toll fand ich, dass diesmal die Fantasy nicht zu kurz kam und viele verschiedene Handlungsstränge passierten.

Am besten gefällt mir, wie viele Geheimnisse in diesem Buch mit eingebaut wurden und wie diese gelüftet wurden. Natürlich konnte ich mir ein bis zwei kleine Sachen denken, aber das geht mir meist bei jedem Buch so. Interessant war es, das eigentlich alle offenen Fragen beantwortet wurden und auch das Geheimnis der geheimnisvollen Ermordungen aufgedeckt wurde und wer wirklich die böse Person war, ich war bis zur Auflösung felsenfest überzeugt das es jemand anders gewesen ist, aber umso überraschter war ich dann bei der Auflösung - es war wirklich ein WOW-Effekt, das ich erst mal sacken lassen musste! 

Der Spannungsbogen wird fast durch das gesamte Buch gehalten und hat mich richtig in den Bann gezogen, ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und wie es endet. 

Das Schicksal von Marjan fand ich wirklich dramatisch und war entsetzt darüber, aber irgendwie hatte ich das schon geahnt gehabt. 

Leider gefiel mir die ein oder andere Idee nicht so gut, vor allem was mit dem Grafen passiert... damit konnte und kann ich mich immer noch nicht anfreunden und hat mir ein bisschen das Buch kaputt gemacht, aber das ist wahrscheinlich reine Geschmackssache. 
Eine grandiose Fortsetzung die mich wieder richtig fesseln konnte, es bleiben am Ende keine offenen Fragen mehr übrig, was ich klasse fand. Leider waren die Zeitsprünge doch recht stark und auch zwei Handlungsstränge fand ich nicht optimal. 


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