22.10.2017

Rezension: Scherben der Dunkelheit




Titel:
 Scherben der Dunkelheit
Autor/in:  Gesa Schwartz 
Format: Print / E-Book
Seitenanzahl: 593 Seiten
Verlag: cbt


Poetisch, romantisch und betörend schön

Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint ...Das Cover und der Klappentext konnten direkt meine Neugier wecken, denn es klang geheimnisvoll und fantasiereich.



Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gefallen, weil man langsam an die Geschichte heran geführt wurde.

Dieses Buch ist das erste von der Autorin welches ich gelesen habe und ich war sehr angetan davon. Der Schreibstil ist andersartig und speziell, man erkennt direkt die Individualität die dahinter verborgen ist, dass gefiel mir wahnsinnig gut, denn so wurde das Buch direkt etwas besonderes für mich.

Die Charaktere waren für mich einzigartig und fantastisch ausgearbeitet, denn jeder hatte seinen individuellen Charakter erhalten. Die Geschichten der Charaktere wurden schön in das Buch hinein gearbeitet und rundeten für mich das Gesamtpaket komplett ab.

Überraschend fand ich die Handlungen und Ereignisse, des öfteren hatte ich einen richtigen "WOW" und "Ah-Effekt" erlebt. Viele Dinge waren für mich nicht vorhersehbar und das Ende war sehr überraschend für mich. Das Ende passt jedoch perfekt zu der Geschichte.


Einziger negativer Aspekt waren die umschweifenden Beschreibungen die das Buch doch öfters mal in die Länge zogen und etwas den Lesefluss behindert hat. Wichtig ist, dass man sich völlig auf das Buch konzentrieren kann, denn es ist keine leichte Lektüre die man nebenher lesen kann.



Eine schaurig schöne Geschichte mit einer tollen Idee. Toll ausgearbeitete Charaktere, spannende Begebenheiten und ein einzigartiger Schreibstil runden das Gesamtpaket ab. 
https://2.bp.blogspot.com/-juVqQ-KpnL4/WQOZ1CiZOvI/AAAAAAAABoQ/hSdJFCYnNrch9Sgeeu6yMhoQ4qJz7V3WACPcB/s1600/buch-rezi.jpghttps://2.bp.blogspot.com/-juVqQ-KpnL4/WQOZ1CiZOvI/AAAAAAAABoQ/hSdJFCYnNrch9Sgeeu6yMhoQ4qJz7V3WACPcB/s1600/buch-rezi.jpghttps://2.bp.blogspot.com/-juVqQ-KpnL4/WQOZ1CiZOvI/AAAAAAAABoQ/hSdJFCYnNrch9Sgeeu6yMhoQ4qJz7V3WACPcB/s1600/buch-rezi.jpghttps://2.bp.blogspot.com/-juVqQ-KpnL4/WQOZ1CiZOvI/AAAAAAAABoQ/hSdJFCYnNrch9Sgeeu6yMhoQ4qJz7V3WACPcB/s1600/buch-rezi.jpg




21.10.2017

Ankündigung zu Blogtour: Berühre mich. Nicht. von Laura Kneidl


Am 26.10.2017 startet unsere Blogtour zu "Berühre mich. Nicht." 
von Laura Kneidl.
Ein gefühlvolles Buch, was in einem die verschiedensten Gefühle weckt. Es hat 
mich  unheimlich in den Bann gezogen und mich zu tiefst berührt. 

Unser Gewinnspiel: 



 
Um in den Lostopf zu hüpfen, könnt ihr Lose sammeln.
Auf jedem Blog gilt es eine Frage zu beantworten. Pro Antwort 
erhaltet ihr ein Los.

Blogtour-Fahrplan:


26.10.2017: Buchvorstellung mit Autoreninterview auf meinem Blog
27.10.2017: Protagonistenvorstellung Luca
28.10.2017: Protagonistenvorstellung Sage
29.10.2017: Angstzustände
30.10.2017: Hinter den Kulissen im Verlag

Wir freuen uns auf eure zahlreiche Teilnahme :)

19.10.2017

Autoreninterview: Tina Skupin

Tina Skupin


Wie ist die Idee zu deinem aktuellen Buch „Die super Mamas“ entstanden?

Der Gedanke kam mir während meiner eigenen Schwangerschaft. Ich suchte nach Vorbildern, nach einem „was für eine Mutter möchte ich sein?“ Und ich fand so wenig. Mütter werden eher als bedauernswerte heulende Opfer dargestellt, oder alternativ als über allen schwebende, in sich ruhende Göttinnen. Ich war weder- noch. Ich entwickelte eine abartige Sucht nach Äpfeln, aber abgesehen davon war ich immer noch Tina, hatte den gleichen Musikgeschmack, die gleichen Freunde, die gleichen Vorlieben.
Seltsamerweise fand ich mich noch am ehesten in Comics wieder, in Superheldencomics: ihr Körper verändert sich über Nacht, sie bekommen neue Fähigkeiten. Und das war die Idee hinter den Supermamas: Mütter, die durch die Schwangerschaft und Geburt zu Superhelden werden.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich die Supermamas für mich selbst geschrieben (ich wußte bis zur Veröffentlichung nicht, ob irgendwer das Buch mögen würde). Ich packte alles rein, was ich in einem Buch selbst lesen wollte: Superkräfte, Mütter, die sich gegenseitig unterstützen anstatt einander fertigzumachen, einen brutalen Pinguin, einen verrückten Wissenschaftler, plus meine höchstpersönliche Abrechnung mit idiotischen Ratschlägen („in der Sauna wird das Kind gekocht“), dem Tragetuch (meine Nemesis) und den Stinkewindeln des Todes.


Hast du die Charaktere aus deinem aktuellen Roman frei erfunden oder dich durch dein Umfeld inspirieren lassen?

Alle meine Buchcharaktere sind erfunden, aber ich nutze Inspirationen, die ich dann weiterentwickele. Beispiel Supermamas: Jenny ist inspiriert von Abby aus NCIS (Putin war ursprünglich das pupsende Plüschnilpferd). Aber dann kommen weitere Einflüsse dazu. Jenny wuchs in Berlin auf, ist Informatikerin, hat eine Schwester. Davon wird der Charakter weiter geprägt, bis er was ganz Eigenes geworden ist.


Du bist ein Teil der Märchenspinnerei. Was bedeutet dir die Märchenspinnerei?
Ich finde die Märchenspinnerei fabelhaft, unsere Gemeinschaft, noch mehr aber unsere „Mission“.
Märchen sind an der Wurzel unserer Kultur, sie erklären uns, wie die Welt „funktioniert“, deswegen sind sie so erfolgreich und werden heute noch erzählt. Die Märchenspinner wollen diese Geschichten in die moderne Welt übertragen, aktuelle Probleme bearbeiten. Und gleichzeitig gute Geschichten erzählen. Und ich finde, das ist uns gelungen, wir haben solche Themen wie Mobbing (Axolotlkönig), Flüchtlingsprobleme (Meerschaum) oder Drogensucht (Kein Schnee im Hexenhaus) in unseren Geschichten.


Du hast in der Märchenspinnerei das Buch „Hollerbrunn“ veröffentlicht. Wieso hast du dich gerade für dieses Märchen entschieden?

Mich interessieren in meinen Geschichten Beziehungen in allen ihren Variationen: Beziehungen zwischen Familienmitgliedern, zwischen Geschwistern, zwischen Liebenden, zwischen Feinden, zwischen Verbündeten (auch in den Supermamas geht es ja um Beziehungen zwischen Müttern, die sich gegenseitig unterstützen), und in Frau Holle gab es zwei Konstellationen von Verbindungen, die mich gefesselt haben: zum einen die Beziehung zwischen Goldmarie und Pechmarie. Die Pechmarie wird als Faule, Dumme dargestellt. Die Goldmarie ist die Fleißige, Tolle, die alles richtig macht. Wirklich? Wer legt sowas fest? Ich wollte aus den Beiden richtige Personen machen, mit einer richtigen Familiendynamik.
Die zweite Konstellation von Verbindungen ist zwischen Frau Holle und ihren Dienern. Das hat mich als Kind schon wahnsinnig gemacht! Da ist ein sprechender Backofen. Wer ist der? Wo kommt der her? War der in einer Schule? Haben sprechende Backöfen Freunde? Bekommen die Kinder? Und wie kam der Backofen und der Apfelbaum zu Frau Holle? Sind die freiwillig da? Sind das Sklaven? Und schließlich- zu was macht das Frau Holle?


Arbeitest du gerade an weiteren Projekten?

Ich sitze grad am Lektorat zu meinem Verlagsdebüt „Valkyrie“, das nächstes Jahr erscheint, und ich kann es nicht erwarten, das Buch mit euch zu teilen! Valkyrie ist mein Magnus Opus, mein Herzensprojekt, eine Urban Fantasy-Reihe angesiedelt im modernen Stockholm und basierend auf der nordischen Mythologie. Ich habe eine Badass Walküre, haufenweise nordische Sagenwesen wie Näckar, Trolle und Skogsra. Und Loki. Oh mein Gott, Loki...


Wo Schreibst du am liebsten? 

Ich schreibe am liebsten in Cafes oder in der Bibliothek. Am besten so, dass ich das Wlan ausschalte und mich nur auf mein Buch konzentriere. Dazu einen Kaffee auf Stockholmer Art (Latte mit Karamelsirup und bestreut mit Zimt und Kardammon), und schon purzeln die Wörter!


Dein Schreibstil ist etwas speziell, aber dafür sehr einzigartig. Wie bist du auf die Idee gekommen Autorin zu werden?

Vielen Dank. Das nehme ich als Kompliment. Ich habe immer Geschichten erzählt. Dann habe ich beim Nanowrimo mitgemacht und gemerkt, dass das mein Ding ist. Das ist das, was ich jeden Tag machen möchte, bis sie mich in die Erde packen. Geschichten erzählen, Welten erfinden! Ich meine, ich freu mich drauf, wenn endlich wieder Montagmorgen ist und ich an den Schreibtisch darf. Wie genial ist das?


Welches Genre liest du selbst überhaupt nicht und warum?

Horror. Ich werde sehr leicht getriggert, und die wenigsten Geschichten sind es wert, eine Woche lang nicht schlafen zu können.


Hast du dir schon mal etwas gewünscht, als du eine Sternschnuppe gesehen hast? Und ist es in Erfüllung gegangen?

Ja. ;-)

Hast du ein persönliches Motto?

Mein Motto stammt von Mitmärchenspinnerin Sylvia Rieß: „Die Welt ist schwer genug, da kann man sie auch mit ein bisschen Coolness, Punk und Humor angehen.“

Reist du gerne? Wenn ja, wohin möchtest du unbedingt und wieso?

Ich liebe es zu reisen und hab das leider noch viel zu wenig gemacht. Man denkt ja, was man kennt ist das einzig Richtige, bis man woanders hinkommt, und sieht, dass Sachen woanders ganz anders gemacht werden. Und trotzdem sind Menschen überall Menschen und wir teilen so viel miteinander (da wären wir wieder bei Beziehungen).
Ich möchte unbedingt mal nach Barcelona. Ich liebe Spanien, war schon so oft da, aber noch nie in Barca. Die Stadt scheint einfach alles zu haben: Kreativität, Offenheit, und ein tolles Nachtleben.


Wandern oder Rad fahren?
Wandern

Weihnachten oder lieber Ostern?
Weihnachten

Apfel oder Banane?
Apfel

Katze oder Hund?
Hund

Sommer oder Winter?
Sommer


... wenn du ein Jahr lang Urlaub hättest?
Würde ich mit meiner Familie um die Welt reisen. Es gibt so viele Plätze an denen ich noch nicht gewesen bin. Australien, San Francisco, Barcelona, Island, England...

... wenn du plötzlich mit Tieren reden könntest?
Würde ich Moskitos zu meiner persönlichen Überwachungsarmee machen.

... wenn du eine Wunderlampe findest und der Flaschengeist dir drei Wünsche erfüllt?
Ich hätte gern Gerechtigkeit, Freundlichkeit und Weltfrieden. Aber das kann uns kein Flaschengeist geben, da müssen wir selbst für sorgen....

alternativ:
Eine Eigentumswohnung in Stockholm (unbezahlbar)
Eine Beameinheit aus Star Trek, damit ich, ohne ins Flugzeug zu müssen, überall hinreisen kann
Ein Abendessen mit Tom Hiddleston, Amada Palmer, Neil Gaiman und Seanan McGuire.



17.10.2017

Rezension: Flerya

 

Titel:
Flerya - Drachenschlaf
Autor/in:  Emily Thomsen
Format: Print / E-Book
Seitenanzahl: 340 Seiten
Verlag: Drachenmond

Einst verbannte der Drachenkönig Gardorath die Herrscherin der Ghul und bewahrte damit das Reich vor dem Niedergang. Nur die Trägerin des magischen Armbandes Kemantie kann Aine befreien. Nichts anderes will Yadiran, der oberste Feldherr der dunklen Herrscherin und dabei ist ihm jedes Mittel recht. Er entführt Gardoraths Tochter Flerya, die untrennbar mit Kemantie verbunden ist und zieht sie als sein eigenes Kind auf. Ohne Erinnerung an ihre wahre Herkunft schenkt sie ihm ihre ganze Liebe. Doch der kaltblütige Seelenfresser wartet nur auf Fleryas sechzehnten Geburtstag. Es ist der Tag, an dem der Drache in ihr erwacht und sie Aine befreien wird. Der Tag an dem Yadiran ihren Tod fordert. Gebrochen vom Verrat und auf sich allein gestellt, versucht Flerya ihrem Häscher zu entrinnen – und den Untergang Emireschas abzuwenden.
 
 
Das wunderschöne und aussagekräftige Cover konnten direkt meine Neugier wecken. Ich finde es passt perfekt zu der Geschichte.

Ich habe schon einige Bücher von Emily Thomsen gelesen und dementsprechend waren meine Erwartungen sehr hoch, denn bisher war ich immer von ihren einzigartigen Geschichten fasziniert.

Der Einstieg fiel mir durch ihren einfachen und modernen Schreibstil sehr leicht. Sie weiß die Szenen und Ereignisse wunderschön zu umschreiben und verzaubert uns Leser förmlich.

Die Spannung und die Handlungen konnten mich regelrecht an das Buch fesseln, denn man ist von der ersten Seite an total gespannt wie sich die Geschichte entwickelt und welche Richtung und Wendungen sie einnehmen wird. Der Aufbau ist langsam, aber stehts steigend und der Spannungspegel ist immer wieder gegeben - so das man als Leser keine Zeit für Langeweile entwickeln kann.

Die Charaktere wurden wunderbar ausgearbeitet. Sie haben alle förmlich eine "Seele" erhalten und waren für mich absolut authentisch und greifbar. Jeder war auf seine Art etwas besonderes und erhielten ihre eigenen Charaktereigenschaften.

Die Handlung war stimmig, überraschend und einzigartig und ich fühlte mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten.  

Das Ende ist hart und lässt mich traurig zurück, denn ich möchte sofort wissen wie es weiter geht...  Es ist zwar kein wirklicher Cliffhanger, aber es gibt so viele Fragen und so wenig Antworten.


Eine toll ausgearbeitete und andersartige Drachengeschichte. Starke Charaktere und einzigartiger Schreibstil runden das Gesamtpaket ab. Die Geschichte ist facettenreich und wunderschön, aber auch dramatisch und traurig. Diese Geschichte fesselt einen und begeistert! 

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13.10.2017

Rezension: Ein Kuss aus Sternenstaub





Titel:
 Ein Kuss aus Sternenstaub
Autor/in:  Jessica Khoury 
Format: Print / E-Book
Seitenanzahl: 448 Seiten
Verlag: cbj

»Er ist die Sonne und ich bin der Mond.«

SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.
Das wunderschöne Cover hatte direkt meine Neugier geweckt, durch das kräftige blau und der tollen goldenen Schrift ist es für mich wirklich schön und schlicht gehalten. 

Dies war meine erste Geschichte mit Dschinny's und deshalb hatte ich auch kaum eine Erwartungen. 

Am Anfang bin ich erst nicht gut in die Geschichte hinein gekommen, da sie am Anfang ständig eine "Habiba" anspricht und mich dies doch sehr verwirrt hat, dies hat am Anfang auch meinen Lesefluss enorm gehindert, aber je länger ich gelesen habe, desto interessanter wurde die Geschichte. Wer diese Habiba ist, dass müsst ihr selbst herausfinden. :-)

Erzählt wird die Story aus der Sicht der Dschinny die Zahra heißt. Der Schreibstil ist ein peppiger Mix aus leicht und bildlich und zaubert uns Lesern förmlich die Bilder vor Augen. Sie schreibt flüssig und locker was mich als Leserin enorm beeindruckt hat, denn die Seiten sind nur so davon geflogen. Ein großes Kompliment gibt es auch noch für die Beschreibungen der Welt und der Handlungen, man konnte sich wirklich alles genau vorstellen.

Die Charaktere mochte ich unheimlich gerne. Zahra ist eine starke Persönlichkeit und weiß genau was sie möchte. Alladin war mir an manchen Stellen zu unscheinbar, aber konnte dennoch bei mir durch seinen Charme punkten.

Die Story an sich fande ich sehr spannend und die Liebesgeschichte ist sehr präsent, was für mich absolut okay war und auch richtig. Die Geschichte war sehr stimmig. Das Ende war auch angenehm und die Auflösung sehr spannend. 


Eine sehr interessante Geschichte mit starken Hauptfiguren. Die Liebesgeschichte ist stark ausgeprägt und entführt uns Leser in einen Traum von 1001 Nacht. Begibt euch auf die Reise in eine orientalische Welt mit vielen Abenteuern und Erlebnissen. 



11.10.2017

Rezension: Die Schule der Nacht




Titel:
  Die Schule der Nacht
Autor/in: Ann A. McDonald
Format: Print / E-Book
Seitenanzahl: 448 Seiten
Verlag:  Penhaligon Verlag


»Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.« Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, gekleidet in die schwarze Robe der Oxford Universität. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort entdeckt Cassie eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt … 

Der Einstieg ist mir recht leicht gefallen, denn man konnte sich ganz ruhig an die Geschichte heran tasten. Die Geschichte fängt mit der Ankunft von Cassie an und erlebt die ersten Schritte in Oxford. 

Der Schreibstil war sehr angenehm, einfach und locker. Durch die detailreichen Beschreibungen konnte ich mir gewisse Orte und Szenen direkt vorstellen.

Die Charaktere waren in Ordnung, aber konnten mich nicht fesseln und auch nicht vom Hocker fallen lassen. Sie waren mir zu unscheinbar und mir fehlte die Individualität. Die Hauptfigur Cassie hingegen war mir sympathisch und schien mir als einzige Person völlig ausgereift und durchdacht von der Autorin.

Die Spannung wird nach und nach aufgebaut und konnte mich an das Buch fesseln, denn ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht und was noch alles passieren wird.

Die Story, Handlungen und Wendungen waren fantastisch ausgearbeitet. Es gab einige Stellen wo ich mit gerätselt habe und mich völlig in dem Buch verlieren konnte. 

Das Ende war mehr als gelungen und lässt mich mit einem sehr guten Gefühl zurück. 

Ein spannendes Buch was sich für mich in kein komplettes Genre stecken lässt. Es ist ein Mix von Fantasy/Mystery und evtl. sogar ein bisschen Krimi, weil man viel rätselt. 

Eine düstere, spannende und knifflige Atmosphäre konnte mich positiv überraschen und hat die Spannung steigen lassen. Ein toller Roman mit einer tollen Story. 



10.10.2017

Buchverfilmung: Die Insel der besonderen Kinder

Gastrezension von 


Titel: Die Insel der besonderen Kinder
Regisseur: Tim Burton
Hauptdarsteller: Asa Butterfield, Eva Green, Ella Purnell
Studio: Twentieth Century Fox
Spieldauer: 124 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12





Jacobs Großvater erzählt ihm seit seiner Kindheit jede Menge Schauergeschichten, die niemand ihm glaubt. Doch als sein Großvater Jahre später stirbt, gibt er Jacob mysteriöse Hinweise, die ihn auf eine Insel führen. Obwohl seine Eltern denken, er hätte ein Trauma, gibt Jacob nicht auf und versucht herauszufinden, was sein Großvater wirklich erlebt hat - und stößt schon bald auf etwas Unglaubliches.


Da mir das Buch nur so mittelmäßig gefallen hat, war ich gespannt, ob der Film mich mehr begeistern konnte.
Positiv fand ich gleich zu Beginn, dass die Geschichte sehr nah am Buch gehalten war. Die Charaktere waren genau, wie ich sie mir vorgestellt habe (mit Ausnahme von Miss Peregrine) und es hat Spaß gemacht die Geschichte aus meinem Kopf auf der Leinwand zu sehen. Die Schauspieler passten perfekt und gerade die Kinder haben herausragende Leistung gezeigt bei ihren Rollen als "besondere Kinder".
Während mich im Buch die ganzen Fotos ja eher gestört haben, wurden sie im Film zur Nebensache, die kaum Erwahnung fand, was mich sehr positiv überrascht hat.
Im Laufe des Films allerdings schlichen sich immer mehr Abweichungen von der Geschichte des Buches ein. Am Anfang waren sie noch unbedeutend, kleine Abweichungen, die ich nicht als gravierend und schlimm fand, doch leider wurden es mit der Zeit immer mehr und schliesslich war das Ende völlig anders.
Am schlimmsten fand ich die Tasache, dass Emma und Olive quasi vertauscht wurden. Im Buch ist es Emma, die Feuerkräfte hat und Jacob und seinem Großvater nahestand.
Im Film hat Emma plötzlich die Kräfte von Olive und andersrum. Das fand ich sehr verwirrend und unnötig.
Der Film war durchgehend spannend und es hat Spaß gemacht die Handlung zu verfolgen. Das Ende jedoch wurde dann immer abgedrehter und zwischendurch hatte ich schon Probleme den ganzen Zeitschleifenkram noch richtig zu verstehen und die Geschichte für voll zu nehmen.
Ich hätte mir gewünscht, dass auch das Ende näher am Buch bleiben würde, sodass man einen guten Einstieg hat, wenn man den zweiten Band vielleicht lesen möchte.
Das Setting und die entwickelten Figuren machen den Film jedoch durchaus sehenswert,  ein typischer Tim Burton mit schillernden Farben und seltsamen Figuren. Ich mag die Idee der Geschichte sehr und bin auch an Fortsetungen interessiert. Für mich war es allerdings alles in allem kein "Muss man unbedingt sehen Film".

Einiges hat mir besser gefallen als im Buch, doch das Ende hat es wieder ein wenig zerstört. Dennoch ist der Film alles in allem sehenswert, ein typischer Tim Burton bei dem die Aufmachung wirklich gelungen ist. Kann man sich gut mal anschauen, wenn man auf abgedrehte Fantasy steht - muss man aber nicht.


Diese Rezension wurde von Janine erfasst. Besucht doch mal ihren Blog und schaut euch weitere Beiträge an - einfach auf das Bild klicken.



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